Programm Chemie, 1. Tag
Dienstag, 23. April 2013
8.30–8.50
Empfang mit Kaffee, Tee und Gebäck
Ausgabe der Tagungsunterlagen
8.50–9.00
Begrüßung durch den Vorsitzenden des ersten Konferenztages
Dr. Günter von Au
Vize Präsident des Verwaltungsrates
Clariant AG, München
9.00–9.20
Die Zukunft im Blick: Entwicklung der Chemischen Industrie bis 2030
- Gute Wachstumschancen für das globale Chemiegeschäft – Was bedeutet dies für Deutschland?
- Kann die deutsche Chemie ihre internationale Spitzenposition bis 2030 verteidigen?
- Welche Antworten findet die deutsche Chemie auf Globalisierung, Fachkräftemangel und knappe Ressourcen?
- Bleiben das industrielle Netzwerk und der Chemieverbund erhalten?
- Welche politische Weichenstellung in Deutschland und Europa ist für eine prosperierende Zukunft erforderlich?
Dr. Utz Tillmann
Hauptgeschäftsführer
Verband der Chemischen Industrie e. V., Frankfurt am Main
9.20–9.40
„Energie-Soli“ statt EEG -Umlage?
Alternativen einer Steuerfinanzierung des EEG
- Kosten der Förderung Erneuerbarer Energien
- Verteilungswirkungen der EEG-Umlage
- Möglichkeiten der Steuerfinanzierung
Dr. Hubertus Bardt
Stellv. Leiter Wissenschaftsbereich Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik
Institut der deutschen Wirtschaft Köln
9.40–10.10
Pause mit Kaffee, Tee und Gebäck
10.10-10.40
Marktwirtschaftliche Industriepolitik für Deutschland und Europa
Dr. Philipp Rösler
Minister
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Berlin
10.40-11.00
Chemieindustrie 2020+ – Wertschöpfung sichern in volatilen Zeiten
- Chemieindustrie 2020+ – Welche Entwicklungen sind absehbar?
- Volatilität – Was ist wirklich neu?
- Wertschöpfung und Volatilität – Was sind die Erfolgsrezepte?
- Flexibilisierung des Geschäftsmodells – Welche Stellhebel gibt es?
- Volatilität managen – Wie lässt sich Aktionismus vermeiden?
Dr. Sven Mandewirth
Head of Industry Segment “Chemicals & Petrochemicals”
CAMELOT Management Consultants AG
Marktentwicklung außerhalb Europas
11.00-11.20
Wie wird sich die Chemische Industrie in China im Vergleich zu Europa und USA entwickeln und welches sind die „driving factors“?
- Zahlen, Daten, Fakten zu Chinas chemischer Industrie im Vergleich zu Europa
- Chinas Energie- und Rohstoffpolitik
- Vorteile der USA durch die zielgerichtete Nutzung der Schiefergasvorkommen
- Was kann Europa diesen Entwicklungen entgegensetzen?
Werner Fuhrmann
Mitglied des Executive Commitees
Akzo Nobel N.V.
Amsterdam/Niederlande
11.20–11.40
Wie werden sich aus Sicht des Chemiehandels die Distributionswege entwickeln?
- Funktionen innerhalb der Lieferkette
- Erwartungen der Kunden
- Ausbau der Supply Chain
Christian Westphal
Geschäftsführender Gesellschafter
TER HELL & CO. GMBH, Hamburg
11.40–12.00
Diskussion
Die Chemieindustrie strukturiert sich neu
12.00–12.20
Die Wertschöpfungskette der Kunden verstehen
- Mittelstand und Innovation
- Grundlagenforschung versus Entwicklung
- Mittelstand als schneller Folger und Enabler
- Hiddon Champion
Sabine Herold
Geschäftsführende Gesellschafterin
DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co KGaA, Windach
12.20–12.40
“We appreciate your Business“
- Wie erkennen Sie den Wertschöpfungsbeitrag bei Ihren Kunden sowie bei deren Kunden und steigern ihn im Dialog?
- Wertschätzung als Kern unserer Marke: What is precious to you?
- Einstieg in einen Dialog
Dr. Ulrich Ott
Vorsitzender der Geschäftsführung, Leiter Deutschland und der Region Europa
Clariant SE, Sulzbach
12.40–13.00
Diskussion
13.00–14.00
Gemeinsames Mittagessen
14.00–14.20
Standort Deutschland: innovativ, produktiv und global wettbewerbsfähig?
- Anforderungen an Chemieproduktion in Deutschland steigen
- Rahmenbedingungen machen Strukturwandel erforderlich
- Chancen und Potenziale der Standortinfrastruktur konsequent nutzen
Dr. Roland Mohr
Geschäftsführer, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
Frankfurt am Main
Steigung der Energiekosten und kein Ende: Die Chemieindustrie schlägt Alarm
14.20–14.50
Chancen und Risiken durch die Energiewende
- Energiepreise und internationaler Wettbewerb
- Ist die Versorgungssicherheit gegeben?
- Anforderungen an die Politik
- Chancen für die Chemische Industrie
Dr. Tony Van Osselaer
Mitglied des Vorstandes, Bayer Material Science AG
Vorsitzender des Ausschusses für Energie, Klimaschutz und Rohstoffe (AEK)
im Verband der Chemischen Industrie e. V., Leverkusen
14.50–15.00
Diskussion
Nach Seveso, Contergan und Asbest: Leben wir in einer Gesellschaft der Angst?
15.00–15.20
Grüne Chemiepolitik: Herausforderung und Chance für die Chemische Industrie
- Chemikaliensicherheit und Transparenz
- Ressourceneffizienz
- Klimaschutz und Energiewende
Bärbel Höhn, MdB
stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen, Berlin
15.20–15.40
Nachhaltige Chemie – Reines Marketinginstrument oder Zukunftssicherung?
- Sind umweltschädliche Mineraldünger, fossil basierter Kunststoff, persistente Schadstoffe und nicht biologisch abbaubare Materialien noch zukunftsfähig?
- Welche zusätzlichen Beiträge muss die Chemische Industrie zu einer globalen Kehrtwende im Klima-, Ressourcen- und Umweltschutz leisten?
- Wie kann sich die Branche strategisch neu aufstellen, um künftig weitgehend geschlossene und schadstofffreie Produktionskreisläufe zu realisieren?
Olaf Tschimpke
Präsident
NABU – Naturschutzbund Deutschland e. V., Berlin
15.40–16.00
Zukunft und Trends der digitalen Welt und wie die Chemische Industrie sie nutzen kann
- Zielsetzungen und Strategieentwicklung im Bereich Social Media
- Beispiele für erfolgreiche und erfolglose Social Media
- Kampagnen für Ihre Branche
- Risiken und Fallstricke
- Konkrete Handlungsempfehlungen
Sascha Lobo
Autor und Strategieberater
Schwerpunkte Internet und Markenkommunikation, Berlin
16.00–16.15
Diskussion
16.15–16.45
Speakers Corner:
Treffen Sie Sascha Lobo und Olaf Tschimpke bei Kaffee, Tee und Gebäck und stellen Sie Ihre persönlichen Fragen!
16.45–18.00
Science Slam

Der „Science Slam“ ist ein in Deutschland seit 2008 entwickeltes Format der Wissenschaftskommunikation, bei dem junge Leute in kurzen, populärwissenschaftlichen Vorträgen ihre Forschungsprojekte erklären und anschließend vom Publikum bewertet werden. Dabei geht es nicht vorrangig um den wissenschaftlichen Wert der Arbeit, sondern um eine pointierte, unterhaltsame und verständliche Darstellung des Themas. Beim Science Slam verlässt die Wissenschaft den Elfenbeinturm und wird ein Teil der Popkultur.
18.00-18.20
EEG-Umlage, CO2-Handel und Rohstoffkosten: Industriestandort Deutschland – Quo Vadis
Ursula Heinen-Esser
Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin
18.20-18.30
Diskussion
18.30
Ende des ersten Konferenztages
Im Anschluss an den ersten Konferenztag laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Abendessen in das Restaurant Heising & Adelmann im Herzen von Köln ein. Nutzen Sie die Gelegenheit in entspannter Atmosphäre die Themen des Tages Revue passieren zu lassen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen.
